Sonntag, 18. November 2012

"Auch wenn es uns nicht gut geht - wir sind nicht depressiv, wir haben einfach einen schlechten Tag, eine schlechte Woche. "

Morgen ist Montag, also wieder Schule.
Grausiger Gedanke, ich will nicht! Würde momentan viel lieber für mich alleine sein, ohne Menschen begegnen zu müssen, die ich nicht leiden kann. Und ohne so viel Stress und Anstrengung.

Momentan ist mir das Leben einfach viel zu viel, viel zu viel von allem..

Freitag, 16. November 2012

100. Post/Tumblr

Ja, mein hundertser Post.. und er wird gleich mal übelst unbedeutend, aber wayne! :D

Ich habe mich gestern bei Tumblr angemeldet, und oh my god! Es macht SO süchtig.
Also, wenn ihr dem Ganzen noch nicht verfallen seid, dann lasst es, kommt nicht in Versuchung!
Außer natürlich ihr denkt, dass ihr eh nichts Besseres zu tun hat, denn sonst lauft ihr Gefahr euer ganzes Leben zu vernachlässigen :D

mein Tumbrl Blutrote Küsse im Abendlicht

Donnerstag, 15. November 2012

Rückfall

Ich bin wieder da wo ich hingehöre, habe das normale Leben verlassen, lebe wieder in meiner eigenen melancholischen Welt. Und so bitter es klingen mag, ich liebe es, habe diese Dunkelheit vermisst.
Gestern geschnitten, gefressen und gekotzt. Ja das bin ich, eine kaputte Seele.
Todessehnsucht habe ich keine, ich möchte lediglich wieder genießen... und abnehmen.

Dienstag, 13. November 2012

Und plötzlich ist da diese Wut.. diese Wut, die aus einem tiefen Schmerz heraus entsteht. Ich will nicht wütend sein, grob reagieren und verletztende Worte aussprechen. Doch gerade, da machst du es mir nicht leicht anders zu handeln. Klar ist das pure Impulsivität, aber manchmal, da kann ich halt nicht anders. Ständig unterdrücke ich meine Gefühle um für andere da zu sein, um nicht den Anschein der Hilflosigkeit zu erwecken, einfach um zu funktionieren, um mein Leben auf die Reihe zu bekommen und nicht zu Versagen. Klar ist das falsch, aber es muss sein, sonst würde alles zusammenbrechen. Und wenn mich dann jemand von sich stößt, nicht meine Hilfe annehmen will, dann.. ja dann vergesse ich vielleicht für einen kurzen Moment, wie sehr ich denjenigen liebe... denn das sind die Momente wo ich mich frage, wieso ich dann so viel für andere gebe, wenn sie einen doch eh irgendwann nicht mehr brauchen. Wenn man wieder nutzlos und gleichermaßen hilflos ist.. und wenn es doch eigentlich egal ist, ob man noch da ist, oder einfach aufhört zu sein...

Sonntag, 11. November 2012

Liebe Welt, was bist du eigentlich?

In was für einer Welt leben wir eigentlich?
- In einer sehr ungerechten und harten.
Menschen die Zufriedenheit und Glück verdient haben, weil sie für mich wie Felsen in der Brandung sind, an denen ich mich festhalten kann, die mich nicht loslassen, auch wenn ich mich selbst schon lange aufgegeben habe, ja genau denen wird das Leben zur Hölle gemacht.
Wir lieben uns, versuchen Halt zu geben und dass obwohl wir alle selber am Abgrund stehen.
Aber wir springen nicht.
Wir bilden einen festen Kreis aus Gestörten.
Und wenn das bestehende Gleichgewicht an einer Stell kippt, dann wenden wir unsere ganze Kraft auf um es wieder geradezubiegen.
Eigentlich müsste mich dieses Wissen glücklich machen, das ist bedingungsloses Füreinanderdasein.
Das ist doch genau das, was jeder Mensch auf dieser Erde verzweifelt sucht - Menschen die ihn jederzeit begleiten, die immer für ihn da sind, egal was geschieht.
Doch leider wird diese Tatsache von einem schwarzen Schatten begleitet.
Wir haben einen ständigen Begleiter, der uns das glücklich sein unmöglich macht - die Stimmen in unserem Kopf, oder auch der (böse) Wille von mir genannt, die in uns wohnen, teilweise sogar die Führung über uns übernehmen.
Mittwochabend wurde eine Freundin von mir, direkt mit ihrem schlimmsten Erlebnis, ihrem Trauma konfrontiert. - Das sie das alles mit unserer Hilfe vorerst durchgestanden hat ist für mich immer noch ein Wunder.
Gestern hat eine andere versucht mit einer Tablettenüberdosis ihren Kopf auszuschalten, obwohl ich eher denke, das dies ein missglückter Suizidversuch war. - Sie hat versucht sich das Leben zu nehmen.
Beide leben noch, haben mich nicht verlassen.
Doch ich habe Angst um sie, ich liebe die beiden. - Sie sind in meinem Herzen verankert.
Was macht das Leben nur mit den Menschen die schon genug harte Zeiten  überstanden haben?
Warum kann das Leben das Böse nicht einfach von ihnen fernhalten?
Diese Menschen haben verdient, das ihre Hölle ein Ende hat. - Sie haben schon genug Tage und Nächte gelitten, bitterlich geweint, versucht den Seelenschmerz durch körperliche Reize zu verdrängen.
Stattdessen führt das leben ihr Leiden immer fort. - Es ist nunmal hart und ungerecht.
Manche Menschen leben für immer im Paradies, haben von Anfang an alles was sie wollen, - das Schlimmste was denen passiert, ist das eine Beziehung zu Ende geht, oder das ausnahmsweise jemand anders mal besser war als sie!
Wohingegen die anderen ihr Leben damit verbringen über tausend Berge zu klettern, Steine und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, andauernd in Flammen stehen... - nur um zu merken, das egal wie sehr man sich anstrengt, das Leben immer wieder neues Unglück für sie parat hält.

Sonntag, 4. November 2012

Freundschaft ist nicht immer leicht!

Ich liebe meine Freunde, ehrlich. Aber momentan machen diese einem das nicht gerade leicht. Ich weiß, sie haben alle Probleme, schließlich habe ich sie ja in der Klinik kennengelernt. Nur zur Zeit, da wird es wieder schlimmer.
Vielleicht liegt das ja ander Jahreszeit? - Nicht umsonst ist ja so oft von einer Winterdepression die Rede.
Ich würde ihnen gerne helfen, doch manche von ihnen, die lassen das gar nicht zu, sie kapselön sich ab um Abstand zu gewinnen. Ich finde das falsch, sozialer Rückzug macht doch alles nur schlimmer. Klar kann ich das verstehen, schließlich habe ich das auch schon so oft in meinem Leben hinter mich gebracht, habe genauso gehandelt. Doch trotzdem, ich fühle mich machtlos. Ich will sie nicht verlieren, ich will das es ihnen gut sind, sie sind halt mit die wichtigsten Menschen in meinem Leben, sie nehmen mich wie ich bin, nie musste ich mich vor ihnen verstellen, aber ich kann nicht helfen, die Möglichkeit dazu wird mir verwehrt...
Ich kann nur abwarten und da sein so gut wie ich es eben kann und ihnen sagen, dass ich sie liebe, egal was zur Zeit ist. Ich werde immer für sie da sein, wenn sie es brauchen.
Deswegen werde ich hoffen, dass irgendwann wieder bessere Zeiten kommen.
Und so lange eben den Kontakt zu denen halten, die es auch zu lassen.
Und den anderen, ja deren Entscheidung werde ich respektieren, sie nicht bedrängen... und warten bis sie wieder bereit sind das Leben mit uns zu teilen.

Ich und die Besten
Ich liebe euch <3
 




Freitag, 2. November 2012

Freunde sind wie Sterne, sie erhellen dein leben auch in den dunkelsten Tagen

Wunderschöner Abend mit meinen Liebsten verbracht. Ich habe sie ja soo sehr vermisst :)
Nur sie schaffen es mich für einige Stunden vergessen zu lassen, was sich in meinem Innersten abspielt.
Erst Cocktails trinken, dann Pizza selber machen und natürlich Alkohol trinken, auch wenn meine Freunde echt nicht viel vertragen. :D Es war lustig, und ich bin ihnen so unendlich dankbar für das Lächeln, was sie mir aufs Gesicht zaubern :) <3

Mein Freund und ich, schwierige Sache. Ich weiß noch immer nicht was das genau jetzt ist zwischen uns, wie es weitergeht, was die Zukunft bringt. Ich bin ratlos, mal wieder. Ich drehe mich immer weiter in einer Abwärtsspirale. Und ich habe Angst. Angst weil bald die Schule wieder beginnt. Angst zu Versagen. Angst vor den großen Menschenmassen. Angst vor diesem Gefühl des Erstickens. Angst vor mir selber. Angst vor zu großen Hürden, über die ich es nicht schaffen werde zu springen. Eigentlich Angst vor allem.
Ich weiß schon jetzt, dass meine Schutzschilde nicht stark genug sind um die äußeren Einflüsse auszusperren.
Mein Innerstes kocht jetzt schon fast über, diese böse Seite.. sie nimmt überhand. Und ich, ich verliere immer mehr die Kontrolle über mich... ich werde fremdgesteuert, jedenfalls fühlt es sich manchmal so an.
Und da kommt wieder die Angst, die Angst mich selbstzuverlieren. Obwohl dies ja gar nicht geht, diese Seite ist ich, nur anders...

Sonntag, 28. Oktober 2012

life goes on... life ist strange... life ist complicated... life.. yeah life is life

wahnsinnig kompliziert das alles... mein leben isn chaos..
ich bin grade bei ihm... und wieder mit ihm zusammen. aber hält bestimmt eh nicht lange.. ist auch viel mehr ein test.. was ich mit maxi ausgemacht habe.. sie ist das andere mädchen von dem er was wollte.. abwarten was geschieht...

Samstag, 27. Oktober 2012

Er hat mich endgültig verlassen, für immer.
Aber ich kann doch nicht ohne ihn.. ich kann nicht.
Wieso Schicksal tust du mir das an? Wieso muss ich immer mehr Leid ertragen?
Der Einzige Ausweg ist Suizid. Nein, meine Hemmungen davor habe ich verloren.
Vielleicht tue ich es ja heute schon...
Er verarscht mich, immer wieder. Zwischen uns läuft schon länger etwas, vor den Sommerferien waren wir kurz zusammen, ich habe dann jedoch bald bemerkt, dass es nicht das Richtige für mich wahr. Kennen tun wir uns schon seit drei Jahren. Seitdem will er was von mir, seitdem liebt er mich. Und jetzt bzw. mitlerweile bedeutet er mir auch wahnsinnig viel. Weshjalb ich versucht habe für ihn zu kämpfen... Ich war öfters bei ihm in den letzten drei Wochen. Wir schliefen miteinander, er sagte mir er brauche und liebe mich. Wir waren halt zusammen. Doch jedesmal, wenn ich dann nicht mehr bei ihm war, fing er wieder an zu zweifeln. Meine Gefühle für ihn seien ja nur Lügen, ich würde ihn täuschen. Oder halt, er könne keine Beziehung führen, er brauche seinen Freiraum, will keine Verpflichtungen. Oft habe ich es geschafft ihn wieder zu besänftigen, so dass er mich doch will... Aber dann ging das ganze Theater wieder von vorne los. So wie gerade jetzt auch.
Und ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll... Soll ich den Kontakt einfach abbrechen, auch wenn es schmerzt, da er mir so mega wichtig ist? Oder soll ich weiter kämpfen, mit der Gewissheit, dass eh nie Frieden herrschen wird und wir uns eh immer weiter gegenseitig verletzten werden?
Mein Verstand sagt mir ich soll Ersteres tun, aber mein Herz spielt da nicht so wirklich mit...

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Und die Zeiten, in denen ich denke das es keinen Ausweg mehr gibt, häufen sich. Meine Gedanken ziehen endlose Kreise um das Thema Leben. Leben, das ist für mich nicht wünschenswert. Zu viel Hass. Zu viel Trauer. Zu viele Enttäuschungen. Nichts, wofür es sich dauerhaft lohnt.Vielleicht hier und da mal ne kleine Freude, aber das war's dann auch schon. Das wahre Leben fährt fröhlich in einem Zug an mir vorbei. Ich kann nur lediglich darauf hoffen, dass dieser ab und zu mal anhält und für kurze Zeit seine Türen öffnet, bervor er wieder verschwindet und ich in einer trostlosen Leere stehen bleibe. Allein.

Montag, 22. Oktober 2012

Die Erde dreht sich um mich, während ich literweise Tränen vergieße. Mal wieder wurde ich enttäuscht. Das Scherbenmeer meiner Seele wird von Tag zu Tag größer. Ich ersticke an meinem Leid, das durch meinen ganzen Körper pulsiert. Bitte, kann nicht jemand das alles ausschalten? Ich ertrage es nicht mehr...

Sonntag, 21. Oktober 2012

Feeeeerieeeeen! :)

Nun haben auch endlich bei mir jetzt mal die Herbstferien angefangen! Ich war echt immer mega neidisch auf all diejenigen, die in ihren Post erwähnt haben, was sie alles so tolles in ihren Ferien machen :D
Und jetzt habe ich selber wieder welche... wie ich mich doch über so eine, im Prinzip völlig winzige Kleinigkeit freuen kann.

Freitag kam ich nach Hause (hatte morgens noch eine Klausur schreiben müssen) und fühlte mich ganz plötzlich befreit. Befreit von all dem Stress, den Schule für mich mit sich bringt. Zwar hat das komische Gefühl, das ich anfangs in meinen ganzen Kursen hatte nachgelassen, da ich die Leute immer besser kennenlernte und auch Spaß hatte. (Ich habe, da ich ja in der Klinik war, ja die 11 Klasse wiederholft, bzw. bin ja grade dabei. Demnach kannte ich (so gut wie) niemanden aus meinen Kursen, was echt befremdtlich war. Man sitzt da, alleine, keiner spricht dich an, und man verfolgt einfach nur stumm den Unterricht, weil einen alles so erschlägt. Jedenfalls ging es mir so, ich hatte regelrechte Angstattacken die in stiller Panik endeten. Nunja, dies ist zumindest besser geworden.) Aber dafür wurde mein persönlicher Leistungsdruck, den ich mir immer selber mache, immer größer. Vor allem zum Ende hin, wo dann die ganzen Klausuren anstanden. Und auch, dass ich schon so viele Fehlzeiten habe, da ich ja immer noch psychisch krank bin, und vor allem meine Depressionen und Ängste mich oft abhalten überhaupt aus meinem Bett aufzustehen, hat mir innerlich zu schaffen gemacht. ber da meine Tutorin ja über alles bescheid weis, geht das alles klar.  Und oh Gott, sry für diesen ganzen Mist... interessiert euch bestimmt alles gar nicht..

So, eigentlich wollte ich nur sagen, dass es mir wieder etwas besser geht. Was vermutlich jetzt auch die nächsten zwei Wochen so bleiben wird. Weswegen ich das auch einfach mal total genießen werde, da ich weiß, dass sich spätestens in zwei Wochen, wenn die Schule wieder anfängt, sich für mich alles wieder verschlechtert.
Ahh, und noch so nebenbei, ich habe morgen Nachmittag meinen Ersttermin bei einer möglichen Therapeutin. Hilfeeee! Ich bin echt gespannt wie das wird.. Drückt mir die Daumen :D

Und da dieser Text jetzt schon so wahnsinnig lang ist, erzähle ich euch den Rest, der mir noch auf der Zunge liegt, morgen.
Zudem habe ich vor evtl öfter mal zu posten, da ich in den Ferien ja die Zeit dazu habe. Während der Schulzeit bin ich meist leider so abgestresst und abgenervt, dass ich nicht dazu komme meine Seele niederzuschreiben, wobei ich das wohl dann vermutlich am Meisten brauchen würde.
Achjaaa... ich wünsche euch jedenfalls allen einen guten Start in die neue Woche :)
Alles Liebe <3

Freitag, 12. Oktober 2012

Mir ist danach Sturzbäche zu heulen. Immer werde ich verarscht. In den letzten Tagen ist mein Herz regelmäßig in tausend Stücke zersprungen... In ein Scherbenmeer, an dem ich mich immer wieder schneide, das mir meine Seele zerfetzt und nichts mehr übriglässt, außer eine dunkle, bösartige Hölle.

wo'nt move on...

Momentan fühle ich mich erschöpft, so wahnsinnig erschöpft vom Leben, von mir selber. Ich stehe still, komme keinen Schritt voran. Alles dreht sich um mich, doch nichts verändert sich. Ich verändere mich nicht. Was ich davon halten soll, das weiß ich nicht. Ist es gut so? Oder reicht es einfach nicht aus? Ich weiß es einfach nicht... weiß nicht was die Zukunft mit sich bringt, oder mit mir vorhat...

Dienstag, 9. Oktober 2012

"Ich bin einfach so müde. Von mir selbst. Ich habe keine Lust mehr so zu leben. Also nicht in dem Sinn, dass ich sterben will. Ich will Leben. Nur nicht so wie jetzt gerade. Ich will..ein ganz normales Leben. Wieso kann ich das nicht haben." (S. 158, Borderline - Ein Jahr mit ohne Lola, von Agneta Melzer)