Donnerstag, 23. August 2012

And there's no remedy for memory of faces Like a melody, it won't leave my head...

Schon längst haben die Geister der Erinnerung mich eingeholt.
Ich vermisse dich, deinen Geruch, deine Nähe, deinen Blick wenn du mich liebevoll angesehen hast und die Momente in denen du sagtest "Ich liebe dich..." ...
Doch ich weiß, diese Zeit liegt weit hinter uns.
Mittlerweile sind wir bloß normale Freunde, die Magie zwischen uns ist verflogen.
Das alles ist mir bewusst, doch trotzdem schmerzt es immer noch.
Ich weiß, das ist der beste Weg. Du sollst glücklich werden, und ich sollte es auch versuchen.
Nur leider holt mich in den Träumen die Vergangenheit wieder ein.
Und auch tagsüber gibt es Momente in denen mein Herz einfach plötzlich so zerspringt, alles wegen dir... oder eher wegen dem vergessenem "Wir".
Ich weiß, unsere gemeinsame Zeit ist nun vorüber, doch du bist und bleibst für immer ein Teil von mir.
Denn Niemand ist wie du, du bist einzigartig, meine einzigarte erste große Liebe.
Manchmal wünsche ich mir, dass wir uns später begegnet wären, oder ich nicht so viele Probleme hätte, die unsere Beziehung immer belastet haben, dass wir uns nicht andauernd gestritten hätten und vieles mehr.
Doch die Vergangenheit kann man nicht ändern, sondern nur lernen damit zu leben.

Die Zeit mit dir war schön
Doch es bleibt nur die Erinnerung daran
Und manchmal wünsch' ich mir wir Zwei hätten uns später erst gesehn'
Doch ich will nur, dass du weißt:

Du bist und bleibst
Für immer ein Teil von mir.
Du bist und bleibst
Für immer ein Teil von mir.

Cro - Ein Teil.

Dienstag, 7. August 2012

Irgendwie herrscht in meinem Kopf und auch in meinem Herzen eine tiefergreifende, blanke Leere.
Nichts. Keine Gedanken, die sich mir aufdrängen. Ich fühle einfach nichts. Vermutlich liegt das an den noch 4 Wochen dauernden Ferien. Ein tiefes, schwarzes Loch eben. Nichts füllt es aus. Nichtmal meine gewohnten Zusammenbrüche besuchen mich. Ich fühle mich einfach nur niedergeschlagen ohne sonstiges drum und dran.
Komisch, dieses Gefühl war mir so lange fern, dass es sich komisch fremd anfühlt. Doch tief in mir weiß ich, dass es nicht zum ersten Mal auftaucht. Meist vor größeren Zusammenbrüchen. Vermutlich sollte ich Angst haben, Angst vor dem was noch kommen wird. Doch auch dazu bin ich kaum fähig. Unnötiger Mist, den ich nicht posten sollte. Nur momentan ist mir zu nichts sinnvollerem zu mute. Und ich will keineswegs dass dieser Blog verkümmert... genauso wenig wie ich noch weiter verkümmern möchte, wenn dies überhaupt noch möglich ist...

Montag, 30. Juli 2012

Und seit dem ich die Klapse für erste Zeit hinter mir lasse, merke ich doch wie sehr ich mich verändert habe.
Ich bin nicht mehr ich, oder vielleicht habe ich mich nur besser kennengelernt. Ach was rede ich da, es gab noch nie ein Ich, nur verschiedene Facetten meiner selbst. Und eine andere Facette trage ich zur Zeit. Mein Ich ist noch immer gespalten. Keine Ahnung was ich will, oder eben nicht will. Aber mittlerweile nehm ich das Leben nicht mehr so ernst, was mir vieles einfacher macht. Trotzdem, mir fehlt etwas in meinem Leben, nur weiß ich nicht was. Und so setze ich meine ewige Suche fürt... in der Hoffnung irgendwo irgendwann einmal meine Erfüllung zu finden....

Montag, 16. Juli 2012

What doesn't kill you makes you stronger!

wie wahr, wie wahr.
Bis vor Kurzem konnt mich jeder alte scheiß aus der Vergangenheit in null komme nix herunterziehen. Auch das mein Bester Freund und gleichzeitig Ex mit 19 nun was mit ner 31-jährigen Lehrerin am Laufen hat hat mich  übelst fertig gemacht. Ich dacht plötzlich, dass ich ihn noch liebe, hab mich verarscht gefühlt und und und. Aber hey, er ist mein bester Freund und DESWEGEN liebe ich ihn, was mir auch zum Glück sehr schnell wieder klar geworden ist. Sexuell gesehen weiß ich eh dass das nie wieder was wird, von daher. Alles wieder gut, auch wenn ich der Sache skeptisch gegenüberstehe, hey was solls. Sein Leben. Ich kann nur für ihn da sein usw..
Jedenfalls, was ich eigentlich schreiben wollte. Ab nun werde ich versuchen das Leben so zu nehmen und genießen wie es ist und wie's grad halt kommt. Mit Höhen und Tiefen, mit Allem halt. Auch wenn ich wieder in starke Depressionen verfalle und mich am Liebsten umbringen will, ich weiß das geht vorüber. Zudem habe ich mittlerweile wirklich Freunde, die mich so lieben wie ich bin. - und ich sie auch.
Also egal wie scheiße es einem manchmal geht, das Leben geht weite und es kommen wieder bessere Zeiten.
Auch wenns schwer wird sich dran zu halten, da ich ja psychisch krank bin, versuche ich einfach mein Bestes. Und das sollte jeder von uns tun! <3

Blogwiederbelebung

Ich bin wieder aus der Klinik draußen, habe mich selbst entlassen müssen, da es dort einfach nicht mehr aushaltbar war. Trotzdem habe ich viele wichtige Erfahrungen gemacht und wunderbare Freunde gefunden.
Darüber hinaus habe ich meinen Blog leider vollkommen vernachlässigt doch ich habe vor dies zu ändern! Demnächst kommen also wieder häufiger Posts! :)

Donnerstag, 28. Juni 2012

viel zu viele Gedanken schwirren in meinem Kopf herum. so stark, dass ich drohe an ihnen zu ersticken.

Sonntag, 24. Juni 2012

und die Welt dreht sich, dreht sich um mich. Ich falle, falle immer weiter. Kein Ende ist in Sicht...

Sonntag, 27. Mai 2012

Die Müdigkeit zerrt an meinem Körper. Komme irgendwie nicht wirklich zur Ruhe.
Hin und her. Zu viel, zu wenig. Nichts wirklich da. Alles so unbestimmt. Mal dies, mal das.
Immer wieder anders eben..
Meine Gefühle fahren Achterbahn, schnell hoch, noch schneller runter. Sehe das Ende nicht.
Zwar gefällt mir die Klinik und auch die Menschen dort sind super, doch etwas fehlt. Irgendwas in mir verlangt nach mehr...
Ich hoffe nur die nächste Woche wird gut. Heute Abend muss ich wieder zurück sein und das, obwohl ich momentan überhaupt nicht will.
Ich will wieder ein normales Leben führen, ich will dass es mir gut geht, dass ich nicht anders bin, doch ich weiß, dass wird eh nie so sein...

Samstag, 26. Mai 2012

Der Klinikalltag ist stressig...
Volles Programm, feste zeitliche Absprachen, kaum Zeit fürs Alleinsein und Ruhe finden.
Bin so viel beschäftigt wie ewig nicht mehr, doch mir gefällts.
Tolle Menschen, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Sie machen alles erträglich.
Gemeinsam stehen wir schlechte und stressige Phasen durch. Beratschlagen uns, lenken uns ab und genießen das Leben. Nun bin ich von Samstag bis Sonntag zu Hause und habe kaum zeit euch was zu schreiben. So viele Worte, doch alle leider auch so konfus... Ich versuche mich zu sammeln, morgen nochmal mehr zu schreiben. Denn jetzt muss ich mich langsam fertigmachen, heute Abend steht ne kleine Party an. Neue Freunde, neues Leben, wie sehr dies doch stimmt. Heute Nacht wird großartig, da bin ich mir sicher. Spaß ist garantiert.
Ich wünsche euch ebenfalls eine tolle Samstagnacht, ihr hört morgen von mir.
Küsschen an meine treuen Leser, ihr seid die Besten! :)

Samstag, 12. Mai 2012

Tagesurlaub

So, nun bin ich heute ausnahmsweise mal zu Hause. Fühlt sich nach 8 Tagen ganz schön merkwürdig an. Freue mich aber endlich wieder mal meine Katze in den Arm nehmen zu können. Die Klinik ist viel besser als ich erwartet hatte, nette freundliche Mitpatienten und Betreuer und auch der Tagesablauf gefällt mir, auch wenn er ziemlich durchgeplant und teilweise stressig ist. Dadurch ist man wenigstens abgelenkt. Muss außerdem nun Stimmungsbarometer und Gefühlsprotokolle machen. Und falls ich mich schneide eine Verhaltensanalyse, ziemlich nervig. Jedenfalls wollte ich mich heute mal kurz melden, so dass ihr wisst, dass ich noch lebe und jedes Wochenende vermutlich auch bloggen werde.

Trotzdem, das Innere in mir ist immer noch so kaputt, schreit herum. Es will aus dem Käfig, meiner stillen Fassade ausbrechen die ich nun jeden Tag zur Schau stellen muss. Habe kaum Kraft und keine Worte für das was ich fühle. In mir tobt ein Sturm, der sich nicht legen will. Seit meiner Aufnahme nicht mehr geschnitten, doch lange halte ich dies sicher nicht mehr aus. Es schreit, so laut, dass ich nichts mehr höre um mich herum, nichts mehr wahrnehmen kann. Zudem werde ich fett, ich hässliches Monster. Ekelhaft... zu viel essen, dreimal am Tag, zu viel, zu viel, ZU VIEL!!! Ich weiß einfach nicht wie lange ich mich noch so ruhig nach außenhin geben kann bis alles ausbricht. Aber nein, ich muss, muss durchhalten, stark sein. Muss weiterkämpfen, es muss besser werden. Es soll besser werden...
Ich schreie, ständig.
Jeden Tag.
Jede Stunde.
Jede Minute.
Jede Sekunde.
Doch niemand hört meine Hilferufe...

Freitag, 4. Mai 2012

Ab zur Klinik! (vorerst letzter Post)

So, gleich gehts los. Habe gestern noch wie eine wilde Sachen gepackt und habe 3 Taschen voll, viel zu viel! :D
Mittlerweile bin ich auch wahnsinnig aufgeregt und ja, mir fehlen ehrlich gesagt die Worte.
Jedenfalls werde ich es so machen, dass ich in der Klinik alles wichtige was mir so auf der Seele liegt aufschreiben werde und sammle, damit ich es, wenn ich wieder da bin vielleicht teilweise veröffentlichen kann.
Wann ich jedoch wieder die Möglichkeit habe Internet zu nutzen steht also in den Sternen.
Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel und bleibt weiterhin Leser meines Blogs.
Bis dahin wünsche ich euch allen alles Gute und hoffe, dass ihr weiterhin so stark seid wie ihr es bisher wart!
In Liebe, S.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Von null auf hundert steigt mein Adrenalinspiegel an. Kann kaum fassen, wie schnell das alles jetzt geht. Vorhin noch in die Stadt ein paar Kleinigkeiten besorgen und jetzt die letzten 2 Stunden nur am packen gewesen. Ich hasse packen, ehrlich. Zudem habe ich das Gefühl viel zu viel eingepackt zu haben, schließlich kann ich dort ja auch waschen, aber jetzt auch egal. Ich habe keine Lust mehr. Falle wieder in ein Tief... ein echtes Tief. Nicht nur dass ich unglaublich viel zugenommen habe, mich nur noch fett und hässlich finde. Einen mords Sonnenbrand auf meiner ganzen hinteren Körperhälfte habe, der unglaublich schmerzt. Nein, ich darf mich ab morgen nicht mehr schneiden. Das wohl Schlimmste von allem. Ich weiß echt nicht wie ich das überstehen soll... Ständig habe ich Selbstmordgedanken und Schneidedurck. Und ab morgen muss beides unterdrückt werden. Ich werde sozusagen ins kalte Wasser geschmissen. Eigentlich sollte ich mir vorher ja auch noch die Klinik ansehen können, aber nein, Ging ja alles tausendmal schneller als erwartet. Ich bin überfordert und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen. Heute Nacht wird die Klinge wohl doch noch einmal zum Einsatz kommen. Ich will das Blut fließen sehen, will die Erlösung, will wenigstens noch einmal wirklich abschalten können. Und ich hoffe so auch meine Angst wenigstens für ein paar Augenblicke unterdrücken bzw. ausschalten zu können...

Schneller als gedacht.

Habe eben die Mitteilung erhalten, dass ich ab morgen einen stationären Therapieplatz bekommen habe, und zwar schon ab morgen!! Aufnahme soll um halb 11 sein, mehr weiß ich aber auch noch nicht. Ehrlich, ich bin geschockt und plötzlich geht mir das alles viel zu schnell. Eigentlich war doch noch so viel geplant. HILFE!!!
Naja, ich poste heute abend nochmal ausführlicher. Wird dann wohl für eine längere Zeit auch das letzte Mal gewesen sein, da dort Internet absolut verboten ist und ich nicht weiß ab wann ich einen Ausgang bekomme, der es mir auch möglich macht dieses zu nutzen.

Montag, 30. April 2012

Habe keine Worte für das was ich fühle. Versuche mich abzulenken, in Bewegung zu bleiben. Versuche die Sonne zu genießen, immerhin liebe ich sie ja, doch irgendwas hindert mich daran wirkliche Freude zu empfinden. Alles ist so schwarz um mich herum, mein innerstes will sich nicht länger durch Medikamente in Ketten halten lassen. Habe die Befürchtung, dass es bald ausbrechen wird. Und ich habe Angst, eine Heidenangst vor meiner Zukunft...

Freitag, 27. April 2012

HAPPY BIRTHDAY, to me!
Nun habe ich es doch tatsächlich geschafft stolze
17 Jahre alt zu werden.
Genau heute vor 17 Jahren wurde ich  geboren, teilweise wünsche ich mir, dass dies nie passiert wäre. Aber so ist es nunmal, und ich habe überlebt, bis jetzt! - Ein Wunder? :D
Vielleicht sollte ich anfangen das Leben als Geschenk wahrzunehmen, doch noch schaff ich das nicht. Vielleicht aber am Ende meines langen Weges der noch vor mir liegt, vielleicht...
Heute jedenfalls wird nicht gefeiert, generell feiere ich meinen Geburtstag schon länger nicht mehr, ist einfach unnötig.
Heute ist nur ein Tag wie jeder Andere auch.
Ich jedenfalls werde mich jetzt erstmal aus dem Bett quälen um dann schön meiner Ärztin einen kurzen Besuch abzustatten, da sie ja noch unbedingt vor dem Wochenende mit mir meine Medikation besprechen wollte.
Euch jedenfalls einen wunderschönen Tag! :)

13:47 Uhr:
Mittlerweile habe ich mich wohl mit dem heutigen Tag angefreundet. Ein paar meiner Freunde haben mir per Facebook gratuliert, da ich ja momentan nicht zur Schule gehe.
Und mein bester Freund hat mich extra zur Klinik zu meiner Ärztin gefahren mit dem Auto.
So weit so gut, zwar hatte ich ihm gesagt, dass ich kein Geschenk haben möchte, habe natürlich trotzdem was bekommen - Ein T-Shirt.
Sehr hübsch, es gefällt mir, also trotzdem danke! :)
So weit so gut, auf der Warteliste für die Klinik steh ich ziemlich weit oben, jetzt heißt es nur noch etwas abwarten.
Und nunja, von den Beruhigungstabletten soll ich nun eine höhere Dosis nehmen, da die Bisherige ja nicht wirklich angeschlagen hat.
Mit dem Atidepressiva habe ich bisher aber keine Probleme, kann also nur sagen, dass ich froh bin über den Medikamentenwechsel und ich mich mit diesen Medikamenten auch wohler fühle.
So, das war so das Wichtigste bisher.
Nacher wird mit meinem besten Freund, meiner Mutter und meiner Schwester Torte gegessen.
Ich weiß, ich mag meine Familie nicht, und eigentlich können wir uns auch nicht Familie nennen, doch heute bin ich ausnahmsweise mal freundlich und verbringe etwas Zeit mit ihnen.
Ist im Endeffekt nur besser für mich...