Sonntag, 12. Februar 2012

#17

Zitternd saß ich da, mit Tränen in den Augen,wirrem Haar und einem schmerzverzerrtem Gesicht.
Kurz davor die Klinge anzusetzen, um den Schmerz vertreiben zu können.
"Warum ich?"
In mir tobte ein Sturm aus Selbsthass und Angst.
Angst vor dem was noch kommen wird, und Hass auf mich selbst, weil ich einfach nichts mehr auf die Reihe bekomme und nur noch versage.
Bibbernd schließe ich die Augen und atme tief ein, in der Hoffnung dies würde mich beruhigen.
Doch der Teufel in einem selbst verschwindet nicht bloß durch lächerliche Hoffnung, sondern bloß durch einen harten erbitterlichen Kampf, von dem ich noch nicht weiß ob ich ihn wirklich antreten will bzw. überhaupt dazu in der Lage bin.
Vielleicht bin ich einfach zu feige, denn ich habe Angst vor der Zukunft.
Eine wahnsinns Angst, die mich bisher immer zu sehr lähmte, als das ich Hilfe wirklich hätte annehmen können.
Die Frage, ob ich es diesmal schaffe, steht in den Sternen.
Abwarten was mir die Zukunft noch bringen wird.

Kommentare:

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  2. scöner blog :)

    http://marlenes-life.blogspot.com/

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  3. Ich würde dir gerne etwas aufmunterndes sagen :( Aber ich weiß gerade nicht was.
    Stell dir einfach eine herzliche Umarmung ohne Worte vor!
    <3

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  4. toll geschrieben!

    liebe Grüße ♥

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  5. Ich hofe das du dieser Angst ins Augen blicken kannst, dass ist wichtig, damit du irgendwann ein zufriedenes Leben führen kannst & das hast auch du verdient!

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