Dienstag, 21. Februar 2012

#25 - 500 gr.

Verdammte scheiße, ich fühle mich so wenig.
Kaum gegessen gestern, so wie sonst auch, Hilfsmittel wenns mir miserabel geht eben.
Es fühlte sich aber so gut an den Hunger zu spüren, habe ihn einfach so schrecklich vermisst in letzter Zeit.
Kann auch gar nicht verstehen wie ich es geschafft habe mich ständig zum Essen  zu zwingen.
Widerlich, einfach nur abartig. Ich hasse Essen!
Tja, den Schlag in die Fresse bekam ich dann heute Mittag, als ich von der Schule kam und mich auf die Waage stellte.
Bloß 49 kg... 500 gramm weniger als gestern. MIST!
Ich will nicht abnehmen, will nicht wieder weniger werden.
Viele von euch wollen genau das, haben diese Streichholz-Models als Vorbilder, finden sowas klasse, doch ich finde es einfach nur erschreckend.
Ich bin eine Frau und sollte doch auch so aussehen.
Klar, Übergewicht ist unschön, aber Normalgewicht durchaus mehr als vertretbar!
Nicht umsonst finden viele Männer zu dürre Frauen abstoßend, an denen ist nichts dran, sie sehen nur krank aus und NICHT attraktiv!
Ich aber will gesund aussehen, nicht bloß ein Hauch von Nichts sein.
Jedenfalls momentan.
Mit 3 kg mehr würde ich gewiss wieder besser aussehen.
Nicht mehr so Flach wie jetzt. -.-
Aber dafür muss ich essen, und das verabscheue ich doch so sehr.
Wieso kann ich nicht beides haben?
Etwas mehr wiegen, aber kaum essen?
Früher ging das doch auch, was ist jetzt bitte anders?
Ich hasse es, immer wenn ich abnehmen wollte hatte ich Gewichtsstillstand oder nahm zu und jetzt wo ich gerne zunehmen würde, nehme ich ab.
Tolles Leben, echt!
Ich will sterben... MIR REICHTS!



Kommentare:

  1. Taistelu Onnesta - Ein Ort für Essgestörte

    Es ist ein warmer Wind, der hier weht. Er weht sanft durch meine Haare und schmiegt sich an meine Wange, wie Seide, während er mir Geschichten erzählt von fernen Ländern und Welten, die ich mit eigenen Augen noch nicht gesehen habe, aber in denen ich mich heimisch fühle. Ich atme Gerüche ein. Süße, wie Kokos und Vanille, aber auch fruchtige, die mich an Erdbeeren und Pfirsiche erinnern.

    Er erzählt mir, was er alles schon erlebt hat, wo er schon überall war. Es sind Erzählungen von Stärke und Mut, aber auch von Verlust und Schmerz. Auch ich flüstere von Zeit zu Zeit, was in meinem Kopf vorgeht und lasse all die Emotionen hinaus, die ich sonst in einer staubigen Truhe versteckt halte. Verständnis ist was ich als Antwort bekomme, und es ist alles was ich brauche, und mehr als das.

    Jeden Tag aufs Neue lerne ich neue Orte und Schicksale kennen, die ein Teil von mir selbst werden, mich bilden und inspirieren. Auch ich setze Energie frei und der Wind trägt sie fort, um vielleicht irgendwo jemand anderem von Nutzen sein zu können. Somit kreieren wir gemeinsam einen neuen großen Lebensraum, in dem es keine Grenzen gibt, wo nur Toleranz und Liebe herrschen. Es ist ein Ort wo man sich selbst verwirklichen kann, ohne sich auf dem Weg dorthin zu verlieren, denn es gibt diese wunderbaren Seelen, die einen aufwecken, festhalten und unterstützen, bei den großen Träumen genauso wie bei den kleinen Schritten, die man bis dorthin gehen muss.
    Because home is where your heart is.

    http://Taistelu-Onnesta.de

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  2. ich bin grade auf deinen Blog gestoßen und muss sagen, er gefällt mir gut. :)
    das mit der Entscheidung, welchen Psychologen du wählst, ist sicher schwer. aber wenn er im Endeffekt nicht der Richtige war, dann kannst du immer noch zu einem anderen gehen. geh bitte wenigstens zum 1. Termin. dann kannst du es dir wenigstens ansehen. du musst dort nichts sagen und machen, was du nicht möchtest.
    das bekommst du hin!
    <3

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